Familiengottesdienst in Rotterode

Sonntag, 23. Juni um 10.45 Uhr in der Johanneskirche in Rotterode
Musik mit Dorothea Krüger und Toni Morbitzer

In der Stadtkirche Stienbach-Hallenberg findet an diesem Sonntag kein Gottesdienst statt. Wer aus Steinbach-hallenberg oder Altersbach einen Fahrdienst braucht, kann sich gerne im Kirchenbüro melden. Der Gemeindebus wird Sie dann 10.15 Uhr bei der Stadtkirche oder einige Minuten später in Altersbach am unteren Brunnen abholen und natürlich nach dem Gottesdienst wieder nach Hause bringen.

Pfingsten feiern wir im Freien

Pfingsten zieht es alle nach draußen – und uns auch, nämlich zu Open-Air-Gottesdiensten in der Natur. Pfingstsonntag,19.05.In der Bäche in Mittelstille um 14.00 Uhr Pfingstmontag, 20.05.auf dem Knüllfeld um 11.00 UhrIm Reinhardsrod bei Breitenbach um 14.30 Uhr Auf dem Knüllfeld spielt der ev. Posaunenchor Steinbach-Hallenberg und serviert anschließend wieder Eier …

Ostern in unseren Gemeinden

Karfreitag, 29. März um 15.00 Uhrin der Stadtkirche Steinbach-HallenbergJesu Kreuzweg in Wort und Tonmit Kantorin Dorothea Krüger und Pfr. Fromke Gründonnerstag, 28. März 202419.30 Uhr im Pfarrhaus Steinbach-HallenbergGemeinsames Essen in Anlehnung an das jüdische Passahmahl. Anmeldung bis Freitag, 22.3. im Kirchenbüro 036847 4249618.00 Uhr Bermbach, Abendmahl19.30 Uhr Herges-Hallenberg, Abendmahl Karfreitag, …

Saxophon, Klavier, Gesang und mehr…

Sonntag, 03.März um 17.00 Uhr in der Stadtkirche Steinbach Hallenberg Zu einem besonderen Musikerlebnis lädt das Ensemble „Sax & Keyb Consort“ein. Sax & Keyb, das sind Instrumente der Saxophon-Familie von Sopran-, Alt-, Tenor- bis Baritonsaxophon, Klavier und Orgel, eine Sängerin sowie Schlagzeug, Percussion, Tenorhorn und Posaune.Das Repertoire ist genauso vielfältig …

Jahreslosung 2024


Seit 2000 Jahren versuchen wir das schon, mit welchem Erfolg?


Paulus schrieb seinen 1. Brief an die Gemeinde in Korinth in dem Bewusstsein, dass die kleine Christengemeinde zerstritten war. Es war schwierig, die unterschiedlichen Lebensbedingungen der Menschen unter einen Hut zu bringen. Die anfängliche Euphorie, der Heiland, Jesus, der Auferstandene kommt in unsere Welt zurück, scheint 50 Jahre nach Jesu Tod verflogen. Die christliche Gemeinde ist plötzlich wieder im Alltag angekommen, in einem Alltag, wo Unterschiede ins Auge fallen, wo der andere vielleicht doch nur an sich selbst denkt…


Und heute? Ich denke, die Jahreslosung für das kommende Jahr ist ein Anstoß und eine Erinnerung zugleich. Wenn wir, also Du und ich, Du, die mir gerade gegenübersitzt, Du, der gerade vor mir her trödelt, Du, die du gerade mit dem Einkaufswagen im Weg stehst…. wir alle also, wenn wir in solchen Situationen nicht anfangen zu denken, der andere ist nicht böse oder nicht schuld oder nicht ungeschickt oder nicht dumm… wer soll denn damit anfangen?


Rein theoretisch oder theologisch wäre es ja einfach, man müsste bloß den Gedanken zulassen, dass der andere, so unangenehm, nervig, rassistisch oder fremd er auch sein mag, von Gott geliebt ist. Aber da kommen wir mit
unserem kleinen Verstand ja nicht hin. Einfacher ist es, die Welt in gut und böse einzuteilen. Ja – ich gebe es zu – ich schaue auch gerne Actionfilme, und wenn am Schluss der Fall gelöst, die Guten gewonnen haben, dann kann man getrost ins Bett gehen. Aber eigentlich sind ja diejenigen Filme die wirklich guten Werke, in denen die Guten nicht einfach nur gut sind und die Bösen auch ihre guten Seiten haben. Da bleibt zuweilen auch das Ende offen. Und es wird deutlich: das Leben ist nicht schwarz-weiß, wir Menschen sind nicht gut oder böse, wir sind beides.


Unsere Jahreslosung meint nicht, dass wir einfach das Mäntelchen der Liebe über alles decken sollen. Nein, die Liebe ist der Ball, den wir uns zuwerfen, den wir auffangen und weiterwerfen. Liebe verlangt Aktion, Liebe ist kein Zustand, sondern ein Tun, ein Spiel, ein Aufeinander-zu-gehen, immer wieder neu.


Das wünsche ich mir für das kommende Jahr für mich selbst, dass ich es schaffe, immer wieder neu auf die Menschen, die „anderen“ zuzugehen, wer sie auch sein mögen. Und Ihnen allen wünsche ich das auch. Dann geschieht da und dort vielleicht etwas in Liebe. Was gäbe es schöneres?


Ihr Pfr. W. Fromke